Ogham-Schrift |
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![]() Foto: N. Bartz Ursprünglich kannten die Kelten keine Buchstaben, obwohl ihre Kultur nachweislich durchaus hoch entwickelt war. Spätestens vom 2. Jahrhundert n. Chr. an verwendeten sie jedenfalls die ihnen eigene Ogham-Schrift. Die Striche für die Buchstaben dieser Schrift sehen wie Zweige, die sich aus einem Ast entwickeln, aus. Die Entstehung der Ogham-Schrift ist bis heute unklar und die Schriftzeichen sind anscheinend nicht von den kontinentalen Runen abgeleitet, sondern hingegen eine eigene Schriftvariante. Eine gewisse Verwandschaft zu den nordischen Helsingrunen ist allerdings unübersehbar (wobei hier unklar ist, ob die Helsingrunen irische Herkunft zeigen oder aber sich in ihnen atlantisch-insularer Einfluss niederschlägt). Das Ogham-Zeicheninventar wird von Paläographen nicht im klassichen Sinne als Alphabet betrachtet. Einer letztlich doch umstrittenen Hypothese nach ist die Ogham-Schrift von den antiken britisch/römischen Zählhölzern abgeleitet, deren Argumentation durchaus nicht unplausibel scheint. |




























































